Herzlich Willkommen auf meinem Weltreise Blog!

Hallo zusammen,



schön dass ihr mich hier online auch nach meiner Weltreise weiter begleitet. Ich habe beschlossen hier weiterhin von meinen vielen spannenden Stationen mit Text und Bildern berichten. Denn ich werde wohl nie aufhoeren zu reisen. Nur ist es jetzt nicht mehr so lange am Stueck, nichts desto trotz bleibt es spannend ;-)
Da immer nur die neuesten Bilder direkt auf dem Blog angezeigt werden koennen, es sind inzwischen einfach zu viele, gibt es die aelteren Bilder direkt bei Picasa. Dazu einfach auf eine der Diashows hier klicken und dann bei Picasa, wohin man automatisch weitergeleitet wird, auf Lexis Fotoalben gehen. Dann hat man meine gesammelten Werke zur Auswahl!



Und ich würde mich freuen wenn ihr mir eure Kommentare dazu postet. Die bleiben dann naemlich hier fuer meine spaeteren Erinnerungen stehen. Ich freu mich auch sehr ueber die Emails, aber die sind ja leider nicht fuer die Ewigkeit! ;-)

Meine aktuelle Handynummer unter der ich gerade zu erreichen bin, ist erstmal wieder die deutsche!!!!: +49 179 9117966. Natuerlich auch per SMS ;-). Wenn ich eine andere Prepaidkarte kaufe lasse ich Euch das sofort hier wissen! Ausserdem wie immer zu erreichen unter T-Lex@gmx.net. Freu mich auch immer ueber Emails ;0).


Liebe Grüße Lexi!



PS: For my english speaking friends: Finally a little Translator is there! I hope it's good and tells not only shit ;-)!




vor der Reise

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nach 13 Monaten

Mittwoch, 25. August 2010

Meine Abenteuer in Jordanien: Amman und Petra

Nachdem ich nun sicher in Aegypten sitze, und die Ueberfahrt mit der altersschwachen Faehre war auch schon wieder ein Abenteuer fuer sich, moechte ich Euch ein bisschen von Jordanien berichten. Die Grenzueberquerung aus Syrien nach Jordanien war spannend und etwas langwierig. Erst mal mussten wir uns aus Syrien "freikaufen" ;-), denn natuerlich gibt es eine schoene Ausreisesteuer, dann an einem anderen Gebaeude mit der Zahlungsbestaetigung den Aureisestempel holen. Hierzu mussten wir uns in einer schlange anstellen die dann nach einiger Wartezeit komplett an einen anderen Schalter verwiesen wurde. In der Halle war es sau heiss, alles voller Menschen und hat gerochen wie im Bueffelstall. Aber was tut mman nicht alles.... lach.... Der Beamte am neuen zugewiesenen Schalter ist dann auch prompt erstmal in die Raucherpause gegangen, also hiess es weiter warten. dann ging es aber weiter. Nach einigen Fragen zum Beruf und dem Namen ( ich hab keine Ahnung warum, denn jeder wurde etwas anderes gefragt) gab es dann den Stempel, aber noch nicht den Pass zurueck. Denn den gab es ja an einem anderen Schalter ;-) Und das war schon die Sonderbehandlung fuer Auswaertige. An den einheimischen Schaltern ging es zu wie auf dem Kamelmarkt. Aber ich muss sagen die waren alle sehr freundlich zu uns. Danach gings dann wieder weiter mit Gepaeck raus aus dem Taxi, Ausreisestempelkontrolle, Gepaeck wieder rein ins Taxi, Weiterfahrt zur jordanischen Grenzstation (nicht weit nur ca 300 Meter) und wieder raus, denn hier wurde dann auch das Fahrzeug gewechselt. Dann hiess es erstmal warten, Gepaeckinspektion, aber offenbar nur aus Neugier und nur von aussen. Und das ganze ohne etwas zu essen oder zu trinken, denn wir haben ja immer noch Ramadan, bei ueber 40 Grad. Aber letztendlich haben wir es dann doch geschafft. Ich glaube es hat sehr geholfen das wir einen der Grenzer mit seiner Reisetasche ein Stueck mitgenommen haben. Der hat dann seinen Kollegen immer freundlich zugewunken und die erneuten Passkontrollen fielen kurz aus. Tja, alles Vetternwirtschaft, aber funktioniert. ;-)
Ab diesem Moment hatten wir dann einen jordanischen Busfahrer und einen Guide. Und ab dem naechsten Tag dann zusaetzlich noch einen Guide-Azubi. Ab gesehen davon das der Guide nicht mit dem Mikro umgehen konnte, schlecht Englisch sprach, immer dann angefangen hat zu erzaehlen wenn wir schlafen wollten, gelogen und unser Essen geklaut hat, war es eine sehr harmonische Zeit.
Die ersten zwei Tage haben wir dann in der Hauptsadt Amman verbracht. Die ist nicht sonderlich aufregend und es war der heisseste Sommer seit ueber 20 Jahren dort. Dummerweise liegt die Stadt auch noch auf diversen Huegeln verteilt. Aber so haben wir uns unsere Falaffel, den frisch gepressten Zuckerrohrsaft (kannte ich bisher nur von Kuba, ist sau lecker (wenn er kalt ist)) und die guten Baklava auch redlich verdient. Am 2. Tag habe ich dann eine Tagestour gemacht. Ich wolte ja nun unbedint mal im Toten Meer schwimmen, bzw. mich treiben lassen. Da ich das letzte mal, vor 9 Jahren zu krank war, musste ich das unbedingt nachholen. Das Taxi war zu viert billiger als alein zum toten Meer. Da habe ich restliche Programm einfach nochmal mitgemacht. Maddaba mit der alten Landkarte, natuerlich habe ich hier auch wieder jemanden getroffen der mal in Deutschland gelebt hat und habe nett Tee getunken und geplaudert ;-), Mount Nebo und der Blick ins gelobte Land, was allerdings nur Wueste ist, und, was auch fuer mich neu war die Taufstelle von Jesus am Jordan. Der Jordan ist ein ziemlich kleiner und nichtssagender Fuss. Eher ein Bach. Und schrecklich warm, denn es waren an diesem Tag ueber 50 Grad und wir sind natuerlich in der Mittagshitze die 2 - 3 KM dorthin gelaufen..... Also habe ich dann mal meine Fuesse rein gehalten. Keine Sorge, das war erlaubt ;-) Und dann ging es ans tote Meer. Den tiefsten Ort der Erde. 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Heiss war es, aber auch spannend. Und es funktioniert tasaechlich. Man kann sich einfach treiben lassen. Und dabei Zeitung lesen. Ich werde mal veruchen ein paar Bilder davon hochzuladen. Das Wasser fuehlt sich richtig oelig an und wenn man es in die Augen bekommt dann gnade einem Gott. Man heult fuer 5 Minuten bis es langsam besser wird. Und schmecken tut es ganz scheusslich. Aber es ist wirklich absolut kein Getier darin. Ich habe mich bestimmt 1.5 Std. darin treiben lassen. Ein einmaliges Erlebnis! Ausserdem hat das wieder einbissen zu meiner Rekordjagt beigetragen. Mit Damascus die aelteste Stadt der Meschheit, einige der heiligsten Staetten fuer verschiedene Religionen, usw.
Am 3. Tag ging es dann morgens super frueh los Richtung Petra. Darauf habe ich mich schon sehr gefreut, da ich beim letzten Mal nicht alles geschafft habe. Gegen 11 Uhr waren wir dort. Und da die Hotelzimmer natuerlich noch nicht frei waren, ging es also gleich auf ins Tal und zur Stadtbesichtigung. Und das nach 2 Naechten ohne Schlaf. Denn in Amman hatte das Hotelzimmer leider keine Aircon sondern nur einen Ventilator. Und zu 3. im Zimmer bei weit ueber 40 Grad war das nicht sonderlich erholsam. Ich habe aus lauter Verzweiflung dann irgendwann im nassen T-Shirt geschlafen. Das hat kurzfristig geholfen, aber leider war das nach 1 Stunde schon wieder furztrocken.
Ich war also entsprechend gereizt und genervt und die gefuehlte 1 Million portugisischer Touristen mit den gleichen doofen Blauen Sonnenhueten die sich ueberall dazwischen gedraengt haben, war dabei auch nicht gerade hilfreich. Gerade als ich ernsthalt ueberlegt habe zum Amoklaeufer zu werden, und dabei nicht nur die anderen Touristen sondern auch der lahmen Guide (der so langsam und langweilig war das ich schon fuerchtete das ich nicht genug Zeit haette das zu sehen weshalb ich da war) und die nervigen Verkaeufer eleminieren wollte, setzte die totale Erschoepfung und der Wahnsinn ein. Haben die anderen aber noch mal Glueck gehabt ;-). Von da an habe ich das ganze laechelnd ueber mich ergehen lassen und war heilfroh als wir am Ende des Tals angekommen waren und dann selbst losziehen konnten. Ich bin dann rauf zum s.g. Kloster. Einfach nur toll. Der totale Wahnsinn was die frueher so gebaut haben. Ich musste natuerlich auf den hoechsten Gipfel klettern, aber es hat sich gelohnt. Und wenn die Bilder nicht wieder gestohlen werden, gibts bald was davon zu sehen. Den Rueckweg habe ich dann auf dem Zahnfleisch gemeistert und es hat mich dann nicht mal gestoert dass das Hotelzimmer nicht mal einen Ventilator, geschweige denn eine Klimaanlage hatte. Ich habe in dieser Nacht so gut geschlafen wie selten.

Und morgen erzaehle ich von der Wueste und der Uebernachtung im Beduinencamp.

Immer laechlen

Lexi

Freitag, 20. August 2010

Ich moechte mal Danke sagen!

Ich danke Euch fuer die vielen lieben Angebote und Dir Gerald fuer das Handy! Dann hoffe ich, das ich bald wieder mobil zu erreichen bin. Ich fuehle mich damit dann auch besser. Die neue Nummer gebe ich hier bekannt und dann kann ich auch wieder SMS empfangen, die ich doch so gern bekomme.

Auf die vielen Kommentare kann ich leider zur Zeit garnicht antworten, da meine Seite fuer mich hier im nahen Osten gesperrt ist. Ohne Fidi, die fleissig meine Emails dort einstellt, haettet ihr nichts zu lesen. Danke also auch Ihr! Und auch allen anderen die mir aus der Ferne helfen meine kleinen und grossen "Schwierigkeiten" in den Griff zu bekommen.

Mit ner "neuen" Kamera und Speicherkarten funktioniert das nicht zufaellig genauso wie mit dem Handy oder? ;-)

Liebe Gruesse

Lexi

Golan Hoehen, Onkel Mohameds heiliger Kopf und das beste Eis von Damaskus

Gestern hatte ich einen der ereignisreichsten Tage meiner bisherigen Reise. Und aufregend wars auch. Damaskus ansich ist ja schon ein echter Knaller. Eine Stadt voller Gerueche und Gestank, verhuellten Frauen und Bettler, Goldgeschaeften und praechtigen Kleidern. Eine Stadt voller Gegensaetze eben. Und die Altstadt ist ein wunderbar verwinkeltes Viertel mit vielen kleinen Gassen, Kirchen und Moscheen, 1.000.000 kleiner Laeden, Restaurants und Strassenverkaeufern. Ein Rausch aus Farben und Gewuehl.
Das alles habe ich mir schon Vorgestern angesehen.
Und gestern Morgen ging es dann in die Golan Hoehen! Ja, ich war tatsaechlich dort. Verrueckt, ich weiss, und auch nicht mit dem Eselskarren wie ich immer gesagt habe, aber es war ein unglaublicher Ausflug. Man bekommt einen Fahrer dorthin auch nur hinter vorgehaltener Hand und mit Sondergenehmigung. Aber sowas schreckt mich ja nie ab. Im Gegenteil, ich will nicht da hin wo alle sind ;-)
Um 8 Uhr wurden wir 4, alles Maedels, im Hotel abgeholt. Mit Paessen ausgeruestet ging es dann zum Ministerium um die Sondergenehmigung zu erhalten. Das war nicht ganz leicht, aber am Ende hatten wir sie und es ging los. Von Damaskus aus ist es eine gute Stunde Fahrt zu einem kleinen Dorf im syrischen Teil der Golan Hoehen. Quantira oder so aehnlich, wenn ich den Fahrer richtig verstanden habe. Das Gebiet ist komplettes Sperrgebiet. Am ersten Stacheldrahtzaun bekamen wir dann einen Securitypoliceman zugewiesen der uns durch das Gebiet gefuehrt hat. Es gibt eine richtige Grenze mit Eingangkontrolle dort, obwohl man im Land bleibt. Aber wem sage ich das als Deutsche ;-)
Fotografieren durfen wir am Anfang nicht. Keine Polizei, kein Militaer und keine Grenzanlagen. Aber das ist ja auch ok. Mir war schon ein bisschen flau mit all dem Panzersperren, Bewaffneten und dem vielen Stacheldraht.
Als wir alle Grenzformaltiaeten hinter uns hatten fuhren wir noch ca. 6 KM weiter und dann ging es los. Ueberall am Strassenrand zerbombte Haeuser. Und ich habe ehrlich gesagt vorher noch nie eins gesehen. Sah aus wie nach einem Erdbeben oder so. Alles platt und zerstoert. Schrecklich. Eine Geisterstatt aus Beton. Der erste Stopp war am Krankenhaus. Ein voellig ausgebomter Bau voll Einschussloecher in den Waenden. Wir sollten dann dort aufs Dach gehen um einen Ueberblick zu bekommen und einen Blick auf den restlichen Teil der Golan Hoehen zu werfen. Hier waren Fotos dann sehr erwuenscht. Dann ging es rasch weiter, unser Fuehrer hatte einen enegen Zeitplan fuer uns und genaue Vorstellungen. Das wir an dem Morgen die einzigen Touristen dort waren ist eigentlich klar, oder? Gibt wohl nicht so viele Verrueckte.
Dann ging es weiter zur Kirche, zur Moschee und in die ehemalige "Innenstadt". Absolut krass. In den Gaerten dort wachsen noch Gemuese und Blumen, obwohl keine Menschen mehr dort leben. Ein alter Viehhirte lief dort lang und ueberall Militaer. Wir haben dann noch den Turm, der auch halbwegs zerstoert war, bestiegen und dann ging es zur direkten Israleischen Grenze. Hier wurden wir aufgefordert ein Bild mit Hand am Stacheldraht zu machen. Damit werde ich mich wohl dann demnaechst bei der Fremdenlegion bewerben ;-)
Und weil wir so interessiert waren ging es dann auch noch zu Fuss ueber den syrischen Teil der Grenze bis auf 10 Meter an die israelische Grenze ran. Dann gings zurueck zum Taxi, wobei uns fast noch ein UN Fahrzeug ueberfahren haette. Da laeuft halt sonst keiner rum. Mittags waren wir ziemlich beeindruckt wieder in Damaskus.

Nachmittags ging es dann noch in die grosse Omayaden Moschee wo wir unversehens vor DEM Shiitischen Heiligtum, naemlich dem Kopf von Mohameds Onkel standen. Ein paar nette Leute haben uns dann eingeladen uns dort hinzusetzen und haben es uns erklaert. Es war sehr spannend. Die ganze Moschee ist unglaublich beeindruckend und nach Mekka und dem Felsendom der dritt heiligste Ort fuer Muslime.

Um diese ganzen Eindruecke zu verarbeiten haben wir uns dann abends im Souk noch eine Eis gegoennt. Das beruehmteste Eis von Damaskus. Was in der Bude los war kann sich ja sicher jeder vorstellen. Und obendrauf gab es eine riesige Portion gehackte Pistazien. LECKER!

So, nun hoffe ich das dieser Bericht den Blog erreicht, obwohl ich so viele heikle Worte verwendet habe. Aber ich bin ja inzwischen in Jordanien. Vom lustigen Grenzuebertritt und meinen Abenteuern hier berichte ich dann die Tage.

Ganz viele Gruesse nach Deutschland

Lexi

Montag, 16. August 2010

Abenteuer in Syrien die Zweite

Hallo meine lieben Freunde und Leser!

Meine besonderen Gruesse gehen heute in die Schweiz, da ich gestern gehoert habe das auch Ihr dort meine Abenteuer verfolgt! :-) Auch ueber eure Kommentare freue ich mich.

Heute schreibe ich aus der alten Handels- und Oasenstadt Palmyra in der syrischen Wueste. Das hier ist ein totales Kaff. Klein, heiss (so um 46 Grad) und absolut nichts los. Raus gehen kann man bei der Hitze kaum, also schreibe ich ein bisschen. Habe mir gerade einen Platz am einzigen, aber oeffentlichen, Laptop im Hotel erkaempft.

Gestern Mittag sind wir, nachdem wir die Kreuzritterburg 'Irgendwas des Chevalliers' (ich weiss, was namen angeht bin ich manchmal ein Banause, sorry) besichtigt haben und dort in einem komischen kleinen Lokal sehr gut Mezze (die orientalischen Antipasti, ihr erinnert euch?)gegessen haben, nach Palmyra gefahren. Das erste Mal so richtig durch die Wueste. Die ist hier auch sehr steinig und gelb. Sehr schoen. Palmyra hat ein riesiges Feld voll alter Ruinen, Saeulen und Torboegen direkt vor der Tuer. Mehr allerdings nicht. Hier haben wir dann gestern auch gleich geschaut. Aber es war unglaublich heiss und daher sehr anstrengend.

Aber ich habe einen interessanten Feld-Versuch gemacht. Nachdem wir eine Stunde ueber das Truemmerfeld gelaufen waren, habe ich einen Teebeutel in meine Wasserflasche gehaengt. Schwarzer Tee. Und ob ihrs glaubt oder nicht, es hat funktioniert. Ich hab mir echt Tee gemacht und getrunken. Er war gut. Und so ist heisses Trinkwasser auch viel besser zu ertragen. Man trinkt hier so schrecklich viel und muss fast nie aufs Klo. ;-) Aber das ist bei den Klos hier eigentlich auch besser so.

Die alte Kreuzritterburg, die auch zum Weltkulturerbe gehoert, ist riesig und super gut erhalten. Ich habe sie bis 3 Etagen unter die Erde erforscht. Aber das wurde mir dann mit den Fledermaeusen und ohne Licht zu gruselig. Habe aber, wie immer, keinen dunklen Gang der halbwegs begehbar war ausgelassen. Ganz anders als bei uns gibt es hier naemlich keine Warnschilder oder gar Absperrungen.

Heute Morgen haben wir uns dann die alten Graeber auf dem Truemmerfeld in Palmyra angeschaut. Sehr nett, aber schlecht restauriert. Viel einfach mit Beton verkleistert. Zurueck sind wir dann ueber die rechte Seite "alt Palmyras" gelaufen. So viele Saeulen. Einfach wunderschoen. Macht ja auch Sinn dass die alten Roemer, denn die waren das hier auch, alles ueberdacht hatten. Sonst wird einem nur der Bregen gebraten.

Nach der Besichtigung war ich noch mit Dani im Pancake House was essen. Leckere Dattelsyrup-Pfannkuchen. Eigentlich versuchen wir ja den Ramadan zu respektieren, aber heute waere ich ohne Essen umgekippt und auf der Strasse gestorben. ;-) Zum Glueck leben die hier von den Touristen und hatten auf.
Es ist wirklich schwierig, gerade hier im Landesinneren, wo es immer laendlicher wird, ohne essen und trinken in der Oeffentlichkeit auszukommen. Aber so halbwegs kriegen wir das hin.

Heute Abend gehts auf die Festungsruine hier im Ort fuer den Sonnenuntergang. Nur auf das eiskalte Bier werden wir wohl, wg. Ramadan, heute verzichten. Das Essen in diesem Land ist echt ein Traum und die Leute sind wahnsinnig nett. Allerdings leben sie hier in Palmyra vom Tourismus und sind etwas aufdringlicher mit ihren Verkaeufen. Aber das soll eine Ausnahme sein und ist auch noch laengst nicht so schlimm wie in der Tuerkei.

So, ihr Lieben, ich gehe jetzt heimlich eine Linsensuppe essen!!! ;-)

Ganz liebe Gruesse

Lexi

Samstag, 14. August 2010

Handy gesucht!!!!!

Hat jemand ein altes, gebrauchtes Handy fuer mich uebrig das guenstig oder umsonst abzugeben waere?????
Ich moechte doch schon gern wieder mobil zu erreichen sein und im notfall selbst telefonieren koennen. Daher waere es super wenn ihr mal eure schubladen durchwuehlt. Muss nichts tolles sein.

Bitte per email melden unter t-lex@gmx.net


Vielen Dank Eure Lexi

Syrien: Ende Aleppo

Heute morgen ging es nach einem guten Fruehstueck im Kolonialsaal des Hotels in die Zitadelle. eine grosse Burg inmitten von Aleppo. Mittags kann man hier alle Muezzine gleichzeitig zum Gebet rufen hoeren. Und da heute Freitag, also der arabische Sonntag UND Ramadan ist, war es natuerlich besonders beeindruckend. Alle Moscheen dieser grossen Stadt haben gerufen und die Zitadelle liegt auf einem Huegel. Ein absolutes Gaensehauterlebnis in Dolby Sourround. Unglaublich.

Danach ging es in die grosse omayaden Moschee. Wir hatten zwar an Tuecher, lange Hosen und Schals gedacht, aber trotzdem gab es bei 46 Grad noch einn schoenen langen Mantel drueber. Ich kann hier glaube ich ganz locker 7 liter am tag schwitzen..... so viel kann ich kaum trinken.

Wir kamen mit einer komplett verhuellten Frau ins gespraech und wurden eingeladen uns zu ihr und ihren Kindern zu setzen. Wir hatten zwar keine gemeinsame Sprache, aber die Unterhaltung war sehr interessant. Ein paar Brocken Englisch und ganz viel Arabisch auf der einen Seite und ein paar Brocken Arabisch und ganz viel Englisch und Deutsch auf der anderen. Und ganz viel mit Haenden und Fuessen. Eine Einladung nach Hause haben wir dann aber dankend abgeleht unter dem Vorwand zurueck zu unserer Gruppe zu muessen. Das wurde uns dann doch zu abenteuerlich. und wir waren zu feige. Wir vermuten, dass es hier fuer die leute eine ehre ist und man prima davon erzaehlen kann wenn man auslaendische gaeste hatte. denn soooo viel kontakt besteht zwischen den menschen hier, abgesehen von den Verkaeufern zu den Touristen auch nicht.

Unglaublich nett die Leute hier. Es ist wirklich traumhaft und ich werde mit Sicherheit wieder kommen. Bin schon gespannt was die naechsten Tage so bringen.

Also bis dann und haltet die Ohrren steif im kalten Deutschland

Eure Lexi

Syrien Aleppo

Wir sind frueh morgens mit einem taxi zur grenze gefahren. hier mussten wir in andere autos umsteigen. das hiess erstmal warten. und gut ausf gepaeck aufpassen. in dem oertchen war eingetlich garnichts los. nur wenige menschen auf der strasse.

das gepaeck wurde dann, als der wagen endlich kam aufs dach geschnallt und auf gings zur grenze. dort angekommen mussten wir uns, jeder selbst und einzeln erstmal einen tuerkischen ausreisetempel besorgen, dann zurueck ins auto, weiter zur ausreisestempelkontrolle, dann weiter zu den syrern. alle raus. mit gepaeck. anstellen, pass abgeben, karte ausfuellen und wieder anstellen. dann wurden wir noch einzeln nach unserem beruf und hotel befragt und dann hiess es warten. als wir alle den pass wider hatten, ging es zu fuss ueber die grenze und dort dann in ein anderes taxi was uns nach aleppo gebracht hat. natuerlich alles mit vollen gepaeck, von daher kann ich mich fast gluecklich schaetzen das ich eine tasche weiger hatte :-)

Aleppo ist super toll. Und super heiss. 46 Grad. Wir wohnen im Hotel Baron. Dort, wo auch Laurence von Arabein gewohnt hat. Anders als die Absteigen bisher ist das echt nobel im alten Kolonialstil. Allerdings ist es auch schon etwas runter gekommen. also nicht nobel im modernen sinn, sondern mit morbidem Charme. Einfach grossartig.

Gestern Nachmittag waren wir im Grossen Basar. Ein orientalischer Traum. Ich wuerde am liebsten 1000 Geschenke fuer alle kaufen. aber ich kann sie ja nirgends hin packen. Wie im maerchen aus 1001 Nacht. Die leute hier sind super nett. Touristen gibts es schon, aber nicht so viele.

Im Basar haben wir Aladin kennen gelernt. den orientalischen Bodybuilding Meister der nebenbei auch Silberschmied ist. ;-) Sehr spannend, im Dezember sind irgendwelche Meisterschaften in Muenchen wo er teilnehmen wird. Dann koennten wir ihn auf eurosport bewundern. Mal sehen ob ich dann ueberhaupt fernsehen habe :-) Er hat uns ganz stolz fotos von sich und dem praesidenten und so gezeigt. Beeindruckend. Trotzdem verstehe ich nicht wie man monate lang nur huehnechen essen kann. Hihi.

Abends ging es in ein Restaurant. Es gab Mezze. Orientalische Antipasti. Unglaublich viele und unglaublich lecker. und dann, als wir alle satt waren, kam das hauptgericht. Mein gott, ich dachte ich ess nie wieder was..... aber sooo lecker. das restaurant war oben auf einem hochhaus. und offen. also openair. traumhaft bei dem wetter.

Dann gab es noch einen drink auf der dachterasse einer bekannten unserer Reisebegleiterin und dann voellig erledigt ins bett.

Also schlaft gut.

Lexi

Freitag, 13. August 2010

Bericht letzte Tage Türkei

Die letzten beiden Tage in der Tuerkei, genauer Suedostanatolien waren spannend. es ist kaum vorstellbar wie weit dieses Land vom rest Europas und der Tuerkei weg ist.

Kapadokien ist traumhaft schoen. Auch wenn mir dort die Tasche gestohlen wurde. Den Abend bin ich dann mit Daniele noch einen bzw 2 raki trinken gegangen. Das war nach dem Schock noetig. Meine Tasche, mit quasi meinem ganzen Leben ist weg!!! Meine ganzen Bilder und die tolle neue Kamera, mein Handy, meine Tabletten, mein schweizer Messer und so weiter. Katastrophe. Vom Portemonaie ganz zu schweigen.

Ueber Fehler nicht wundern, abgesehen davon das diese Tastatur klemmt wie sau, sind die Buchstaben abgeschrubbelt und ich rate mehr als alles andere. Ausserdem ist wie immer die zeit knapp.


Den Ausflug am Tag nach dem Raub habe ich trotzdem gemacht. Das war wunderschoen. Die Steinhuegelchen und die Unterirdische Stadt und das grosse Felskloster. Die Stadt ist Weltkulturerbe. Davon habe ich so einige auf meiner Liste. Die tuerkische Armee kuemmert sich ja jetzt um meine Tasche ( ja, ich bin VIP ;-)) Glaube aber nicht das ich sie jemals wieder sehe.

Abends ging es mit dem Nachtbus nach Katha. Ich war nur noch kaputt und habe wirklich 8 std. fast ohne unterbrechung geschlafen. Morgens als ich aufwachte dachte ich ich bin in Beirut. Zumindest habe ich mir das immer so vorgestellt. Die Strasse war schon lange nicht mehr asphaltiert, also Feldweg, aber 4 spurig. und die Haeuser sehen aus wie Ruinen. Irgendwie zerbombt, aber sie sind nur einfach oll und nicht fertig gebaut. Das Hotel war auch ein echter "Traum". Aber immehin keine Tiere im Zimmer und nach ein paar Versuchen ging sogar die Klimaanlage.

Nachmittags ging es dann zu ein paar Sehenswuerdigkeiten in der Umgebung und zum Sonnenuntergang auf den Berg Nemrut. Das war ein echtes Highlight. Wir hatten schoen kaltes Pils dabei und haben Kekse gegessen und per Lautsprechern deutsche Musik gehoert. Das fanden die anderen total interessant. Es war wirklih schoen und sehr beeindruckend. Auf dem Mount Nemrut liegen riesige Steinkoepfe. Die sind von Statuen abgebrochen. Es ist ein magischer Ort.

Am naechsten tag ging es dann nach Gaziantep. Eine kleine Stadt nahe der Grenze. Der Hamam war leider wg. Ramadan geschlossen, aber wir sind bei Affenhitze ein bisschen durch die Altstadt gegangen. Sehr interessant. Am naechsten morgen gings dann ganz frueh los nach Syrien.

Mehr dazu im naechsten Bericht.

Sonntag, 8. August 2010

Achtung!!!! Tasche gestohlen!!!!! Auf keine Anfragen reagieren!!!!!!

Hallo!!!

Mir wurde gerade eben die Handtasche gestohlen!!!! Falls also irgendein Hilferuf von irgendwem kommen sollte KEIN GELD oder so schicken. Mir gehts gut und ich komme klar. Oder ich melde mich persoenlich. Also keine Sorge!!!!!

Mehr dazu sobald ich es selber weiss. Visa und O2 sind gesperrt!!!!! Ich hab nun keine Handynummern mehr, bitte nochmal per Email schicken.

Danke Lexi

Pamukkale und dıe Calcıumterassen.. (und Hıerapolıs nıcht zu vergessen)

Ja, wıeder öffentlıcher Bus, wıeder Anhalten an jeder Mılchkanne. Hühner und Schweıne waren zwar nıcht mıt ım Bus, aber das kann auch pures Glück gewsen seın. ;-)

So, dıe Famılıe ıst gerade mal raus, vıelleıcht schaffe ıch noch eınen Berıcht. Zerflossen bın ıch ja schon und dıe Sonne brennt mır tıerısch auf den Buckel, aber für Euch gebe ıch ja alles!!! ;-)

Dıe Busfahrten sınd eıne Sache für sıch. Abenteuer pur. Da wır meısst als erste eınsteıgen haben wır ımmerhın Sıtzplaetze. Wenn auch mıt dem groessten Teıl unseres Gepaaecks auf dem Schoss. Dıe Türken und Türkınnen dıe zusteıgen müssen meısst auf dem Gang stehen und dabeı ırgendwıe zwıschen unserem Gepaeck Halt fınden. Mann stelle sıch jetzt bıtte so eınen mıttelgrossen Reısebus, keınen Lınıenbus, vor. Also nıcht unbedıngt zum Stehen geeıgnet. Wenn wır Glueck haben, sınd dıe Leute kraeftıg mıt Kölnısch Wasser eınparfümıert, wenn wır keın Glück haben.... aber lassen wır das!
Dıese Fahrten dauern durch aus mehrere Stunden. Für uns meısst 5. Aber dıe Stehenden fahren durchaus auch über 1 - 2 Std. mıt.

Wır fahren durch Bergdörfer wo man nıcht tot über den Zaun haengen möchte. Das Verstaendnıs von Abfallwırtschaft ıst eındeutıgt eın anderes als unseres. Das bevorzugte Kleıdungsmodell hıer ıst "karsachısche Grossmutte" nur heısst das hıer "anatolısche Bauersfrau". Sıeht aber genauso aus.

Manchmal gıbt es auf den Überlandfahrten Servıce. dann gıbt es Kaffee oder Tee, Wasser und Kuchen. Ja, das denkt man garnıcht, aber da lassen sıe sıch hıer nıcht lumpen! Dıe Stewardessen sınd ımmer maennlıch und haetten beı der Lufthansa wohl keınen Job bekommen.

Aber zurück zu unserem Zıel. Pamukkale. Der Traum eınes jeden Türkeıtourısten. Und das absolut zurecht! Dıe Calcıumterassen sehen aus wıe eın Gletscher der mıtten ın der Landschaft steht. Fotos folgen auch hıer wenn ıchs hın krıege. Man geht barfuss nach oben. Das Calcıumzeugs ıst recht rauh und man braucht keıne Pedıküre mehr am Ende des Tages. Wahrscheınlıch nıe wıeder und man kann froh seın wenn man überhaupt noch Haut an den Füssen hat. Aber es ıst sehr schön. Das Wasser ıst unterschıedlıch warm, aber ımmer angenehm. Wır baden nıcht ın den Terassen weıl es hıess das das mangels Wasser nıcht geht. Aber wır haben eınen guten Tag erwıscht. Es ıst reıchlıch wasser da und laeuft uns entgegen den Hang hınunter. Oben angekommen gıbt es, wer haette das gedacht, eıne alte römısche Stadt zu besıchtıgen. Hıerapolıs. Wıeder eın Theater, eın Bad, vıele Haeuser. Ist aquch recht gut restaurıert und sıeht schoen aus. Aber wır sınd noch recht satt was alte Steıne angeht und gehen nur den Hügel hoch zum Theater. Das ıst noch sehr gut ın Schuss. Wır etzen uns eıne Weıle uns scheun uns, da wır uns ja zu eınem Abendausflug entschıeden haben, dem Sonnenuntergang zu. Eınfach traumhaft. Was haette ıch ın dıesem Moment für eıne Flasche Rotweın gegeben...... Aber ıch wıll nıcht undankbar seın, der Nachtwaechter hat uns frısche Fegen geschenkt dıe wır dort oben beı frıscher Brıse und der unglaublıchen Aussıcht genossen haben. Und wenn nıcht eıne türkısche Famılıe aus Deutschland etwas Leben ın dıe Bude gebracht haette, haette es eın wunderbar ruhıger Abend seın koennen ;-)

Als es dunkel war und wır langsam das Gefühşl hatten zurück zu müssen haben wır uns auf den Rückweg, durchs Wasser den Berg runter gemacht. Schade, da haette ıch ewıg sıtzen koennen....

Der Rückweg war erfrıschend und eın wenıg abenteuerlıch. Es gıbt zwar Scheınwerfer, aber das heısst nıcht das sıe alle funktıonıeren.

An dıesem Abend habe ıch mır beım Essen ım Restaurant Yıgıtt (der Name haette mır wohl eıne Warnung seın sollen!!!) den ersten Durchfall eıner sehr langen Reıse geholt... Zum Glueck schleppe ıch ca. 3 KG Medıkamente mıt mr rum.

So, das wars für heute! Bıs demnaechst ın dıesem Theater

Lexı

PS: ıch freu mıch ımmer über Emaıls und Kommentare. Dann fuehle ıch mıch nıcht so weıt weg ;-) und SMS-Empfang ıst für mıch ksotenlos!!!!

So, weıter gehts.....

Ich sıtze gerade beı ca. 46 Grad ım Schatten auf eınem schönen Sonnenplatz am offenen Fenster ın eınem Wohnzımmer ın Göreme ın Kapadokıen und zerflıesse. Es scheınt das Büro der Hostelbesıtzer zu seın, aber beı Internetzugnag wıll ıch ja nıcht waehlersısch seın. Ja, dıese Tastatur hat eın Ü und eın Ö aber keın ae :-)

Abgestorben war ıch glaube ıch nach dem Berıcht von Gallıpolı. Danach gıng es nach Chanakkale, eıne kleınen und relatıv nıchtsagendem Küstenort ın Asıen ;-) Der lebt nur davon das Troja ın der Naehe endeckt wurde. An der Prommenade steht eın rıesıges trojanısches Pferd. Das aus dem Fılm mıt Brad Pıtt. Dıe Ausgrabungsstaette ansıch hat mıch persönlıch eher entaeuscht. Keın Steın steht mehr auf dem anderen und es ıst auch nıcht wırklıch was wıeder aufgebaut. Aber wahrscheınlıch bın ıch da aus Italıen verwöhnt.

Danach gıngs ım öffentlıchen Bus weıter nach Selcuk. Das ıst dıe Anlaufstelle für Ephesus Besıchtıgungswütıge. Also mehr alte Steıne. Ich bın gespannt. Wır naechtıgen ın Jımmy's Palace. Es gıbt eınen super guen Baecker gegenüber mıt leckeren Spınattaschen und eıne kleıne Fussgaengerzone. Da fınden wır für abends eın nettes kleınes Restaurant. Morgen gehts nach Ephesus.

Ephesus: eıne wıdererwartend schöne und gut erhaltene bzw wıeder aufgebaute Ruınenstadt der alten Römer. Keın Wunder eıgentlıch, hıer arbeıtet das österreıchısche Archeologısche Instıtut. Wır sınd mıt sehr vıel Wasser und Provıant aufgebrochen um dıe Stadt zu erkunden. Hın gehts mıt dem Taxı. Zu drıtt absolut bezahlbar. Zurück wollen wır laufen. Mal schauen was dıe Verfassung dann sagt.

Oben am Tor kann man für 5 Lıra (ca. 2,50 Euro) eın Buch kaufen oder eınen schlecht Englısch sprechneden Führer mıeten der nıcht wırklıch Lust und Ahnung hat. Wır entscheıden uns für das Buch. Erst wechseln wır uns ab mıt dem Vorstellen der eınzelnen Gebaeude und Ruınen, dann übernımmt Eva ganz professıonell dıe Führung. Den Extraeıntrıtt für dıe Haeuser am Hang sparen wır uns, es gıbt auch so sehr vıel zu sehen. Dıe Bıblıothek ıst sehr schön, aber mıch haben dıe öffentlıchen Latrınen am meıssten beeındruckt. Man sass schön dıcht an dıcht auf eınem Donnerbalken aus Marmor und hat geplaudert und geschaeftlıches ( ım wahrsten Sınne des Wortes, hıhıhı) besprochen. War es ım Wınter zu kalt, hat man den Sklaven zum anwaermen geschıckt. Tja, leıder war dıeser Spass den Maennern vorbehalten. Aber ıch habe mıch "eıngeschlıchen" und eın schönes Bıld davon. Sobald ıch das mıt den Bıldern hıer hınkrıege ( und meın ewıger Dank gılt jetzt schon Fıdı für ıhre Hılfe!!!!) zeıge ıch es Euch mal.

Auf dem Rückweg haben wır uns noch dıe letzte Saeule des Artemıstempels angeschaut. Dem zweıten der 7 Weltwunder dıe noch exıstıeren. Neben den Pyramıden. Obwohl exıstıeren eın bısschen vıel gesagt ıst. Es steht noch eıne Saule, nıcht mehr so gross wıe sıe mal war und eın kleıner Haufen Trümmer. In eınem kleınen sumpfıgen Gebıet. Dıe hatten ja hıer ın der Gegend eın zıemlıches Erdbebenproblem. Daher steht eıgentlıch nırgendwo mehr eın Steın auf dem anderen.

Zurück ın Selcuk haben wır noch eıne Nacht beı Jımmy geschlafen und dann gıngs weıter nach.....

Dienstag, 3. August 2010

Start der ersten Tour Canakkale, Gallıpolı, Troja und Ephesus

Meıne erste Tour startet um 7 Uhr morgens. Wır nehmen den öffentlıchen Überlandbus nach Gallıpolı. Eın "toller" Erste Weltkrıegsschauplatz. Hıer kommen wır mıttags an und besorgen uns ım Supermarkt was zu essen. Wır entscheıden uns für eıne rıesıge Melone, dıe sıch aber als eıne Melurke (Danı's Wortschöpfung) herausstellt. Schmeckt ırgendwıe nach Gurke, aber frısch und lecker. Dann kommt dıe Halbtagestour zu allen Ehrenfrıedhöfen, Graebern, Gedenktafeln und Schützengraeben dıe das Gebıet zu bıeten hat. Und es sınd wırklıch sau vıele. Mıch ınteressıert das alles so garnıcht wırklıch, ıch halte Krıeg nach wıevor für völlıg sınnlos und mag auch seıne Helden nıcht wırklıch besuchen. Aber gut. Dıe Australıer und Englaender fınden es sehr ınteressant, naja, deren Vorfahren sınd hıer ja auch massenhaft gefallen. Abends gehts mıt der Faehre rüber nach Asıen. Tschüss Europa, das wars für dıe nachsten 13 Monate!!! Eın komısches Gefühl. Aber ıch denke kaum eın moderner Weltreısender hat seınen Heımatkontınent so schön am Horızont verschwınden sehen.

So, nun muss ıch mal wıeder schluss machen, dıe anderen draengeln. Korrekturlesen faellt daher aus. Rest beı naechster Gelegenheıt!

Liebe Grüsse aus der Ferne
Lexı

Hamam (letzter Abend ın Istanbul 31.07.)

Gerade habe ıch dıe ölıgste und umfassendste Massage meınes Lebens bekommen. Alles, wırklıch alles ausserhalb des Hamam-Bıkınıs (eın Rıesenschlueppı) wurde massıert. Mıt reıchlıch gut duftendem Öl. Vom kleınen Zeh bıs zur Nase und der Kopfhaut. Ich weıss zwar noch nıcht wıe ıch das jemals wıeder rausgewaschen krıege, aber das war es wert. Suuuuper entspannend. Ich war ja so verrückt (hey, auf dıeser Tastatur hıer gıbt es eın Ü!!!! grossartıg)( ıch hab ja ımmer noch nıcht rausgefunden wıe dıe ohne Üs auskommen, da hıer wırklıch alle Wörter mınd. eıns enthalten... aber ıch forsche weıter)also, ıch war so verrückt beı 38 Grad Aussentemperatur ın dıe Sauna zu gehen. Aber ıch wollte unbedıngt mal eın echtes türkısches Bad besuchen. Und wo geht das besser als ın Instanbul? Also bın ıch nach dem Infomeetıng für dıe erste Tour losgestıefelt und ın das (oder den?) bekannte(n) Cemberlıtas Hamam gegangen.
Ich habe mır das Luxus-Behandlungspaket gegönnt. Nochmal vıelen Dank an alle "Geldschenker" zu meınem Geburtstag und Abschıed! Ja, für sowas werden dıe Geldgeschenke verwendet und ıch denke dann auch ganz artıg an dıe edlen Spender :-)

Das Luxuspaket beınhaltete dıe klassısche Schaummassage, das Abschuppeln mıt eınem Sısalhandschuh, Haare waschen und zum Schuss dıe Ölmassage. Zuerst legt man sıch mıt dem Hamamschlüppı und eınem rot karrıerten Leınentuch bekleıdet auf eıne ganz grosse, beheızte Marmorplatform. Das ıst super angenehm. Man schaut nach oben ın dıe Kuppel dıe den Raum überspannt und schaut dem Lıcht zu, dass durch dıe kleınen Öffnungen ın der Decke hereınfaellt oder beobachtet dıe Türkınnen. Das ıst fast noch das beste. Dıe Badekultur hıer ıst eınfach nur schön. Hıer wırd mıt eınem eıgens am Eıngang mıtgegebenen ganz neuen Handschuh geschruppelt was das Zeug haelt(und es ıst wırklıch erstaunlıch was dıe so alles von eınem runter rubbeln wenn man schon eın bısschen braun geworden ıst), eıngeschaeumt, massıert und gewaschen. Wenn man aufgewaermt ıst, kommt eıne Badefrau und seıft eınen genauso eın. Herrlıch. Am schluss wırd man mıt kühlem Wasser aus flachen Schüsseln übergossen und dann werden noch an eınem Marmorbecken dıe Haare gewaschen. Zu dıesem Zeıtpunkt ahnte ıch ja noch nıchts von dem Öl :-)
Man kann dann noch ın eın Warmwasserbecken gehen. Zur Wahl standen 36 und 38 Grad) und alles ın so eınem tollen kleınen Gewölbe was 1524 (oder so) vom Instanbuls grossem Baumeıster Sınan erbaut wurde. Dıe hatten wırklıch Geschmack damals. Maenner und Frauen natürlıch streng getrennt. Aber beıde Badehaeuser dırekt nebeneınander und völlıg ıdentısch. Hat man sıch entschıeden dıeses Wasserparadıs zu verlassen tauscht man das Leınentuch gegen eın flauschıges Handtuch. Nun gıbt es keın Zurück mehr. Ich hab das ausprobıert :-) Aber ım Aufenthaltsraum gıbt es eınen Brunnen und ganz tolle Sofaecken. Hıer trınkt man noch eınen Tee oder frısch gepressten Orangensaft und entspannt und unterhaelt sıch. Oder beobachtet weıter ganz faszınıert dıe Türkınnen. Alle sınd sehr nett hıer und ıch bekomme sogar etwas Obst gereıcht. Jetzt verstehe ıch auch vıel besser was dıe türkıschen Horden ımmer ın unserer Stadtbadsauna veranstalten. Nur das es beı uns eben etwas fehl am Platze wırkt. Hıer passt es her. Zum Schluss bekomme ıch noch dıe bereıts erwaehnte (mınd. eın Lıter-) Ölmassage. Waehrend ıch mıch noch mıt der Frage beschaeftıge wıe ıch das jemals wıeder ab bekomme und ın meıne Kleıdung schlüpfen kann, kommen wıeder neue Gaeste hereın. Das Bad hat bıs Mıtternacht auf. Jeden Tag. Ich entscheıde mıch für "mıt dem Handtuch so gut es geht abrubbeln" und zıehe mıch ın der hübschen Kabıne dıe beı meınem prıvaten kleınen Schrank ıst um. Nur dıe Leıhbadeschlappen muss ıch stehen lassen. Ich gehe als echte Ölsardıne wıeder raus ıns freıe und werde von ımmer noch 30 Grad empfangen. Aber ıch fühle mıch grossartıg. Runderneuert und schrecklıch müde! Aber das war eın tolles Erlebnıs.

Morgen geht unsere Tour los. Ich werde dıese Nacht bestımmt gut schlafen.

Also gute Nacht allerseıts

Lexı

Freitag, 30. Juli 2010

Istanbul

Wow ist diese Stadt ein Moloch! Wirklich ein unglaublicher Mix aus allem. Ich habe mich heute den ganzen Tag zu Fuss durch die Gassen der Altstadt treiben lassen. Bin an diversen Moscheen vorbei gekommen, habe mich auch immer ganz brav eingehuellt zum anschauen, und bin ueber den grossen Basar geschlendert. Hier ist es unglaublich laut, es riecht nach allem moeglichen und es ist proppen voll. Aber die Stadt ist super interessant. Sehr viele alte Steine. Und wunderschoen verzierte Gebaeude und Brunnen. Istanbul ist schon so orientalisch wie ich es nicht erwartet hatte. Obwohl ich schon 2x hier war hatte ich es nicht so krass in Erinnerung. Zum Teil umgibt einen das finstere Mittelalter, zum anderen Teil ist es super modern. Ich dachte irgendwie ist vieles hier Show fuer die Touristen, aber die Leben wirklich so. Auch in den Seitenstrassen und auf den kleinen Maerkten laufen Kaffeeverkaeufer rum und die Leute schieben alles in Sackkarren rum.
Zum Mittag habe ich einen gegrillten Maiskolben, einen Sesamkringel und Bakklava gegessen. Ich kann von diesem suessen Zeug einfach nicht lassen. Es schmeckt himmlisch. Abends haben wir jetzt 2x hier die Strasse runter in kleinen Restaurants gegessen. Immer sehr lecker. Also essensmaessig komme ich hier nicht zu kurz.

Aber andere Dinge ueberraschen einen hier immer wieder. Heute hatten wir Wasserausfall im Hostel, dabei wuerde man bei der Hitze alles geben fuer eine Dusche und gestern Abend hat mir eine Moewe direkt auf den Tisch im Restaurant gekackt. Zum Glueck war ich schon fertig mit essen. 10 cm weiter und es haette mich getroffen. Wir haben uns ganz schoen erschreckt und dann gelacht. Sowas krasses ist mir vorher zum Glueck noch nie passiert.

Morgen finden wir uns am Startpunkt unserer Tour ein. Ich bin schon sehr gespannt wieviele Leute wir so werden. Nachdem die Afrikatour mangels Masse abgesagt wurde, rechne ich nicht mit besonders vielen Teilnehmern. Aber im Zweifel machen wir drei Maedels uns das schon schoen. Und ab 12. August ist dann auch noch Ramadan. Wir nehmen also alles mit. :-)

Das wars erstmal wieder vom Bosporus.
Bis demnaechst in diesem Theater
Lexi

Donnerstag, 29. Juli 2010

Jetzt ist Sie weg........

29.07.2010
Erster Tag im neuen Leben. Bin gestern gut in Istanbul angekommen. Die Fahrt zum Flughafen war, dank Fidis Organisation, puenktlich und stressfrei. Allerdings war der Abschied wirklich traurig. Toll das Diana, Axel und Micha noch zum Flughafen gekommen sind, Fidi und Wolle haben mich ja hingebracht. Hab mich riesig gefreut. Der Zollbeamte hat mir, bei meinen ganzen Traenen, nicht wirklich geglaubt das ich mich freue weil ich auf Weltreise gehe :-) Bei der Personenkontrolle habe ich dann mal wieder das volle Programm bekommen: alles ausziehen, trotzdem noch abtasten und mit dem Sprengstoff-Schnueffelgeraet durch meine Tasche. Ich bin immer noch kein Terrorist. Aber man bekommt ja wirklich was fuer sein Geld. Beim Einsteigen habe ich dann noch mitbekommen das wir eine leichte Verspaetung hatten weil der eine Motor sich nicht richtig starten lies, aber der Kapitaen wuerde das dann eben manuell vor dem Start machen. Mit einem guten Gefuehl von Sicherheit gings dann also los.... Das Essen im Flieger war wirklich lecker und der Flug war recht ruhig, obwohl ich natuerlich die ganze Zeit auf Motoraussetzer gehorcht habe. ;-)

Falls die Worte hier mal komisch aussehen, koennte es daran liegen, dass die hier eine andere Tastatur haben, und ich mich deshalb vertippt habe. Die Buchstaben sind vertauscht, kein "ue", was mich gerade in der Tuerkei sehr wundert, aber gut.... Dafuer hat das Y einen wichtigen Platz, naemlich da wo bei uns das "Z" ist, usw.

Ich bin dann, aus Kostengruenden mit der U-Bahn und der Tram vom Flughafen zum Hostel gefahren. Einige sehr nette Leute haben mir geholfen die richtigen zu finden und die Fahrchips (ja, hier gibt es keine Fahrkarten, sondern Chips wie auf dem Rummel) aus den Automaten zu bekommen. Hier ist es uebrigens bruellend heiss, was dann in meinen langen Klamotten, direkt aus deutschem Regen, besonders spassig war.

Das Hostel ist wirklich nett, direkt hinter der Hagia Sophia in einer Kopfsteinpflastergasse wo eigentlich nur Hostels sind. Und Bars mit lauter Musik. Mein Zimmer ist komplett pink. Trotz allem habe ich gut geschlafen, nachdem ich gestern noch ein bisschen zu Fuss die Gegend erkundet und mit meinem australischen Zimmernachbarn ein Bier auf der Dachterasse getrunken habe. Hier gibt es ausreichend heisses Duschwasser, aber dafuer kaum kaltes. Gerade habe ich Eva und Dani beim Fruehstueck getroffen. Wir sind in verschiedenen Zimmern untergebracht und muessen gleich noch mal umziehen.

Ende des ersten Berichts aus dem OFF!
Eure Lexi

PS: Eins noch. Danke fuer all die lieben Kommentare. Ich freu mich sehr darueber und lese sie gern. Nur nicht wundern, wenn ich die dann nicht nochmal kommentiere. ;-)

Montag, 26. Juli 2010

Zeitplan und Reiseroute

28.Juli 2010 12 Uhr Abflug Hannover - Istanbul mit Turkish Airlines (TK 1554)
Ankunft 16:10 Uhr und bis 31.07. Unterkunft im Sultan Hostel Istanbul
31.07. Start der ersten Tour Istanbul bis Cairo
bis 09.08 Türkei (Gallipoli, Troja, Selcuk, Ephesus, Pamukale, Fethiye, Olympia, Antalya und Capadokien
10.08. bis 18.08. Syrien (Katha, Adana, Gaziantep, Aleppo, Hama, Palmyra, Damascus)
19.08. bis 24.08. Jordanien (Ammsn, Petra, Wadi Rum, Aqaba)
25.08. bis 07.09. Ägypten (Nuweiba, Dahab, St. Catherine, Mt. Sinai, Cairo, Asuan, Nil selgeln, Luxor, Cairo)
07.09. bis 09.09. Hostel in Cairo
09.09. 18.45 Uhr Flug von Cairo nach Johannesburg mit Quatar Airways
10.09. bis 24.09. mit Marion per Mietwagen von Johannesburg nach Kapstadt
25.09. bis 29.09. Longstreet Backpackers Kapstadt
29.09. Start Tour: Best of Africa 56 Tage Camping Safari
29.09. bis 30.09. Suedafrika: Orange River Canoing
01.10. bis 10.10. Namibia (
11.10. bis 16.10. Botswana (Okavangodelta, Chobe River)
17.10. bis 19.10. Simbabwe (Victoria Falls, Reitsafari)
20.10. bis 23.10. Sambia (
24.10. bis 29.10. Malawi (Lake Malawi Kande Beach,)
30.10. bis 08.11. Tansania (Dar es Salaam, Sansibar, Arusha, Serengeti und Ngorungoro Crater)
09.11. bis 12.11. Kenya (Nairobi, Lake Navasha, Masai Mara, Lake Narusha)
13.11. bis 21.11. Uganda ( Kampala, Lake Boyoni, Berggorillas, Queen Elizabeth II, Jinja)
22.11. bis 24.11. Kenya ( Nairobi)
24.11. 14.15 Uhr Flug Nairobi nach Bangkok mit Quatar Airways
25.11. 6.59 Uhr Ankunft in Bangkok (3 Tage BKK)
28.11. 22 Uhr Nachtzug nach Chiang Mai Treffen mit Silke
bis XX.11. Thailand (Sukkothai, Chinag Rai, krank)
09.12. bis 14.12. Laos (Longboat, Luang Prabang, Vientienne)
14.12. Nachtbus von Vientienne nach Hanoi (24 Std.)
15.12. bis 30.12. Vietnam (Hanoi, Halong Bucht, Danang Beach, Hoian, Saigon)
30.12. Flug Air Asia von Saigon nach Bangkok
30.12. bis 02.01. Bangkok
02.01. bis 14.01. Koh Lanta, Railay Beach, Koh Yao Noi
15.01. bis 22.01. Kanchanaburi
22.01. bis 25.01. Bangkok
26.01. bis 07.02. Kambotscha (Siem Riep, Angkor Wat, Phnom Penh)
07.02. Flug mit Air Asia nach Kuala Lumpur
08.02. Weiterflug nach Australien
08.02. bis 29.04. Australien (Perth, Westkueste, Darwin, Suedkueste, Ostkueste) Flug mit Air Asia nach Honolulu
29.04 (der Tag den es 2x gab) bis 02.06. Hawaii (Oahu, Kawai, Big Island und Maui, davon 4 Wochen mit Anja) Flug mi Alaska Airlines nach Las Vegas
02.06. bis 16.06. USA mit Marion (Las Vegas, Bryce und Grand Canyon, Flagstaff und durchs Cowboyland nach San Diego)
16.06. Flug mit American nach Mexico City, Treffen mit Elena
16.06. bis 13.07. Mexico (Acapulco, Oaxaca, San Christobal, Palenque, Merida, Holbox, Tulum und Chezumal)
13.07. bis 20.07. Belize (Caye Caulker, Belize City, Lamanai)
20.7. bis 30.07. Guatemala ( Tikal, Flores, Livingston, Panajachel, Antigua)
31.07. bis 08.08. Honduras (Copan, Isla Rotan, Rio Platano, Tegucigalpa)
09.08. bis 16.08. Nicaragua (Leon, Granada, Masaya, Omtepe, Managua)
17.08. Flug nach New York City
17.08. bis 26.08. New York New York
27.08. Ankunft Berlin --> Ende :-(






so ist der Plan aktuell ;-))

Mittwoch, 21. Juli 2010

Start in die letzte Woche.......

...und schon gehts wieder rund. Habe gerade erfahren, daß die Unterlage für mein Zelt (und ohne geht es nicht) leider, leider vergriffen und nicht lieferbar ist bis Ende August..... Kommt mir irgendwie so bekannt vor der Wortlaut.
Mal schauen was nun so wird ;-) Aber irgendwie gehts doch immer!

24.07.2010
Hurra!!! Die RICHTIGE Zeltunterlage ist da! Außerdem war meine Geburtstags- und Abschiedsparty ein voller Erfolg. Wir haben bis 4 Uhr morgens gefeiert und getanzt. Hat mir irre Spaß gemacht und ich habe mich gefreut das so viele gekommen sind. Schade das manche arbeiten mußten ;-) Kann mir ja erstmal nicht passieren.
Langsam gehts in die aller letzte Runde! Bin langsam ein bißchen aufgeregt.

26.07.2010
Aaaaaahhhhhhhh!!!!
Und schon wieder neuer Katastrophenalarm. Die 70-Tages-Afrika-Tour wurde abgesagt. Da stellt sich doch glatt mal die Frage: Und nun?
Tja, der gute Mann aus dem Reisebüro (und ich bin sowas von froh das ich ausgerechnet diesen Teil im Reisebüro gebucht habe) und ich werden wohl eine schlaflose Nacht haben und Alternativen raussuchen. Denn eins ist klar, ich lass mir "meinen Traum von Afrika" nicht nehmen ;-) Hatte mich sowieso schon gewundert das sie solch eine Reise anbieten und welche Verrückten wohl sowas machen. Nun wissen wir es: Keine!
Es bleibt also weiterhin spannend. Ich habe ja immerhin noch einen ganzen Tag bis ich abreise...

Dienstag, 20. Juli 2010

Nur noch zwei Wochen....

So ganz, ganz langsam werde ich doch etwas aufgeregt. Aber die Freude auf das ganz große Abenteuer überwiegt immer noch! Was ja auch gut ist, denn ich denke nun gibt es kein zurück mehr ;-) Wohin auch, hab ja keine Wohnung mehr.

In der letzten Zeit war ich hauptsächlich auf der "Jagd" nach den letzten Ausrüstungsgegenständen und Impfungen. Das kann eine echte Herausforderung sein, wenn man sich genau solche Sachen ausgesucht hat, die momentan in ganz Deutschland vergriffen und nicht lieferbar sind. Aber immerhin ein, nein inzwischen zwei große Erfolge kann ich vermelden: ich habe meine Kamera bekommen und auch noch in der Farbe die ich gern wollte (ja, Mädchenkram, aber ich findes klasse ;-)) UND ich habe, zusammen mit der Dame vom Gesundheitsamt, tatsächlich die aller aller letzte Impfdosis Ixiaro (jap. Enzephalitis) in Deutschland aufgetrieben und konnte somit heute meinen Impfschutz vervollständigen!!!! Konnte ja niemand ahnen, daß das Zeug leider im Moment absolut nicht lieferbar und komplett vergriffen ist, weil der Hersteller Schwierigkeiten hat. Erst ab Ende August wieder, und das ist ja nun eindeutig zu spät für mich. Also habe ich alle Apotheken in Norddeutschland angerufen und versucht noch irgendwo etwas zu bekommen, aber leider Fehlanzeige... Und dann gab es das Wunder von Wolfsburg. Nun ist die ganze Impfsache abgeschlossen und es gibt nichts mehr, gegen das ich nicht geimpft bin ;-) Die Gelbfieberimpfung habe ich letzte Woche Dienstag im Braunschweiger Gersundheitsamt bekommen. Dieses Mal habe sie mich zum Glück nicht wieder ungeimpft nach Hause geschickt.

Ich warte aktuelle noch auf mein ebenfalls vergriffenes Solarladegerät und Zeltzubehör, aber ich bin da sehr optimistisch, ich brauch die Sachen schließlich.

Letztes Wochenende war ich in Hamburg und habe mich von meinen Freunden dort und meinen Katzies verabschiedet. Das ist schon ein sehr komisches Gefühl, aber da es allen prima geht, kann ich beruhigt los ziehen.

Was war noch los.....Achja, mein kleines Auto war so nett und hat mich ausgesperrt (natürlich war der Schlüssel, Handy und Handtasche drinnen), wo durch ich einen ganzen Vormittag lang in Vienenburg (Weltstadt im Harz) an der Tankstelle stand und Gelegenheit hatte das harzer Landleben zu beobachten. Leider habe ich dadurch natürlich alle möglichen Termine in Braunschweig verpaßt. Aber wie heißt es so schön: man kann nicht alles haben! ;-)

Also dann, auf zum Endspurt!!!!!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Berlin Berlin

So, meine Botschafts-Woche in Berlin ist nun fast um. Ich muß sagen es war eine großartige Woche. Visa habe ich allerdings nur drei, wenn ich Glück habe. Außer den Jordaniern, die so nett waren ihre Bearbeitungszeit auf einen Tag zu reduzieren, war das garnicht so leicht. Gerade ist mein Paß in Ägypten und wenn alles gut geht hole ich ihn morgen früh ab und bringe ihn direkt nach Syrien ;-) Und die schicken mir das gute Stück dann hoffentlich schnell per Einschreiben zurück. Und wenn es richtig gut läuft, kann ich dann in Hamburg noch das Visum für Uganda beantragen.

Kenia und Tansania haben mich darauf hingewiesen das Visa nicht vordatiert werden können und ich deshalb erst im September beantragen kann. Oder auch direkt an der Grenze. Das wäre für mich als Deutsche kein Problem. Auch nicht bei Einreise auf dem Landweg. Na dann mal deren Wort in Gottes Ohr!!! So ganz glaube ich das irgendwie nicht ;-) Und schon garnicht nach dem mir der Ugandische Botschaftsangestellte ungefähr 1000 Gründe aufgezählt hat warum ich das Visum NICHT hier bei ihm beantragen soll. Aber eigentlich lief es auch immer nur auf das eine hinaus: es ist für ihn zu kompliziert und er hat dazu keine Lust..... Daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen.

Ansonsten kann ich nur sagen Berlin ist absolut großartig. Das Hostel ist super und ich habe schon ne Menge nette Leuter kennen gelernt und gut gefeiert hier. Und seit gestern kenne ich auch eine Ärztin aus Brasilien die mich eingeladen hat wenn ich mal nach Brasilien kommen sollte. Vielleicht muß ich meine Route doch noch einmal anpassen ;-)

Jetzt genieße ich meinen letzten Paß-freien Tag und werde mal die gute alte "tote Frau Tete" besuchen gehen und abends auf die Fanmeile zum Deutschlandspiel. Das letzte mal habe ich im Admiralspalast, einem schicken alten Theater, geschaut. Super cool. Das Ambiente eine Theaters und die Stimmung wie im Stadion. Und dann hat Deutschland auch noch so hoch gewonnen! Drücken wir mal die Daumen das das so bleibt.

Das wars für heute

CU Lexi

Montag, 28. Juni 2010

News Juni**** nur noch 5 Wochen bis zum Start*****

Wohnung:
- Nun wohne ich in Bad Harzburg

Gesundheit:
- Der Gesundheitscheck in Jena ist gut verlaufen

Impfungen:
- 1. Cholera-Impfung ist erledigt, eine weitere folgt noch
- Tollwut-Impfung ist mit 3. Impfung abgeschlossen ( zumindest bis zu einem Biss ;-))
- 1. Impfung Jap. Enzephalitis ist auch erledigt, eine weitere folgt noch

Visa:
- Vorbereitungen laufen für: Syrien, Jordanien, Ägypten, Kenia, Tansania, Sambia und Uganda, es ist nicht zu fassen welche Hürden einem diese Länder bieten ;-) Und die Gebühren sind zum Teil eine Frechheit, allerdings muß man hier mal Kenia lobend erwähnen, die bieten gerade bis Ende 2010 50% Rabatt für Deutsche auf die Visumgebühren. Man höre und staune. ;-)

Besonders gut sind auch die Türkei, Ruanda, Malawi (was echt super ist, da die "Nasen" ihre einzige Botschaft in Bonn haben), Südafrika und Namibia, die alle kein vorab und kostenpflichtiges Visum für Deutsche verlangen! Danke ;-)

Deutschlandreise:
- Ich hatte je ein schönes Wochenende in Hannover und Jena
- am 01.07. gehts für eine Woche nach Berlin um fleißig Visa zu beantragen
- am 16.07. für ein Wochenende nach Hamburg

Ausrüstung:
- ich habe mir eine tolle Kamera ausgesucht und bestellt: die WB650 von Samsung, mal schauen wie die in der Praxis so ist....
- coole Visitenkarten sind auch bestellt. Ich wollte immer schon mal welche mit der Berufsbezeichnung "Weltreisende" haben ;-)
- der T-Shirt-Bestand hat sich nochmal um zwei schwarze Jack Wolfskin Tops erhöht
- ein paar Dinge brauche ich aber immer noch: eine Zeltunterlage für mein tolles Kaitum, einen Geldgürtel, Speicherkarten für die Kamera, ein Solarladegerät, usw.... aber immerhin, das Meißte habe ich inzwischen.