Freitag, 27. August 2010
Jordanien die Zweite: Beduinen Camp und Aqaba
Nachdem ich, und die meissten anderen, obwohl diese alle 2-Tageskarten fuer Petra hatten am 2. Morgen ausgeschlafen und gefruehstueckt hatten, ging es mitags weiter ins Wadi Rum. Das ist der beruehmte Wuestenabschnitt in Jordanien in dem Laurence von Arabien die Beduinen trainiert hat. Ene unglaublich schoene Wuestenlandschaft. Auch hier hat sich ales im Vergleich zu vor 9 Jahren ziemlich veraendert. Haben wir damals noch mitten auf der einsamen Landstrasse angehalten um die 7 Saeulen der Weisheit zu fotografieren, so ist dort heute ein grosses Gate und keine Moeglichkeit mehr einfach mal stehn zu bleiben. Es muss schliesslich alles seine Ordnung haben ;-) Wo kaemen wir denn hin wenn jeder einfach anhalten wuerde....
Dann ging es erstmal auf einen Tee ins Beduienenzelt und anschliessend mit dem Pick up, natuerlich hinten drauf fuer fast 4 Std. durch die Wueste. Das war so unglaublich schoen. Ich liebe die Wueste. Unterwegs haben wir bei einer riesigen Sandduene und einer Hoehle mit Malereien angehalten. Dann ging es ins Camp. Hier gab es ein traditonells Abendessen in einem Topf unter der Erde gegart und eine Nacht unterm Sternenhimmel. Da wir fast Vollmond hatten und ich ausserdem schon schlechte Erfahrungen mit nachtaktiven Kriechtieren in der Wueste gemacht habe, konnte ich in der Nacht leider kaum schlafen. Dafuer habe ich den Mond gegen Viertel vor 5 untergehen sehen. Als riesige orangene Scheibe. Wunderschoen. Und wenn die ersten Sonnenstrahlen die gegenueberliegenden Berge beruehren bleibt einem fast die Luft weg. Ich liebe die Wueste einfach. Es ist unglaublich schoen und friedlich. Weit und ruhig. Einfach traumhaft. Aber leider geht jeder Traum mal zuende. Als ich gerade richtig eingeschlafen war, hiess es aufstehen. Nach einem Beduinenfruehstueck ging es dann im Pick Up wieder zurueck zur Strasse wo unser Minibus auf uns gewartet hat. Wirklich schade, ich haette sofort ein Kamel besteigen koennen um noch mal 10 Tage durch die Wueste zu reiten.
Unterwegs haben wir dann noch unseren tollen Guide aufgegabelt, der inzwischen unsere im Bus verbliebenen Essensvorraete verputzt hatte, es aber hartnaeckig leugnete. Bloedmann! Nichts desto trotz mussten wir ihn ja weiter mitnehmen, weil man sich im Land nicht ohne Guide rumtreiben darf. Das wird auch in Aegypten weiterhin so sein.
Weiter ging es Richtung Aqaba. Eine kleine und ziemlich haessliche Kuestenstadt am Golf von... tja, wer haete das gedacht .... AQABA ;-)
Hier haten wir beim baden am Starnd das ein oder andere Erlebnis der dritten Art was den Kontakt mit der einheimischen Bevoelkerung anging... Es waren natuerlich keine Frauen am Strand ausser uns. Und obwohl ich mir schon einen arabischen Bikini zum schwimmen angezogen hatte (T-Shirt und Shorts) war es trotzdem so interessant staendig um uns rum zu schwimmen und zu versuchen uns anzugrapschen, dass es einfach nur antrengend war. Ein guter deutscher Wutanfal hat allerdings dann etwas geholfen die Leute ein wenig auf Abstand zu halten. Gut das wir in der Gruppe waren, aleine waere es nur gruselig gewesen. Wir haben dann ein bischen geschnorchelt. Unglaublich was fuer schoene bunte Fische so nah an der Kueste schwimmen. Einfach so zwischen unseren Beinen durch. Ich freue mich schon auf das schnorcheln in Aegypten.
Abends gab es dann noch ein Gruppenessen und dann war der grosse Abschied gekommen. Dumpfbacke und einige andere blieben in Aqaba. Zu 9. sind wir dann mit der Nachtfaehre rueber nach Aegypten gefahren. Das ausreisen und aufs Schiff kommen war wieder mal so eine Sache fuer sich. Vor alem vollbeladen mit Gepaeck, aber wir haben es letztlich alle geschafft und sind irgendwann sehr muede in unsere Kabinen verschwunden. Ja, ihr lest richtig, wir hatten Kabinen. Und die waren nicht mal ganz unten unter dem Motor und von 20 Personen belegt. Es waren 2-er Kabinen mit Schlafpritschen. Nichts besonderes, aber ok. Und glaubt mir, ich habe gschlafen wie ein Baby. Die Abfahrt und Ankunft dier Faehren richtet sich immer nach derLaune des Kapitaens und nachdem was er sonst noch so vorhat. Wirt wussten nur das die Ueberfahrt nur 3-4 Std. dauert, aber nicht wann er losfaehrt. Daher hat sich die Kabine sogar gelohnt. Gut, es war ein kleiner Schock als jemand ganz frueh am naechsten Morgen an meine Tuer gerumpelt hat und das Boot schon im Hafen lag. Also nichts wie raus aus dem Bett, Koffer geschnappt und los. Aber improvisieren kann ich ja zum Glueck. Ausserdem erwartete uns ja ein bisschen Dolce Vita in Dahab! Das entschaedigt fuer allen Stress der letzten Wochen.
Melde mich dann vom Strand wieder.
Sonnige Gruesse
Lexi
Dann ging es erstmal auf einen Tee ins Beduienenzelt und anschliessend mit dem Pick up, natuerlich hinten drauf fuer fast 4 Std. durch die Wueste. Das war so unglaublich schoen. Ich liebe die Wueste. Unterwegs haben wir bei einer riesigen Sandduene und einer Hoehle mit Malereien angehalten. Dann ging es ins Camp. Hier gab es ein traditonells Abendessen in einem Topf unter der Erde gegart und eine Nacht unterm Sternenhimmel. Da wir fast Vollmond hatten und ich ausserdem schon schlechte Erfahrungen mit nachtaktiven Kriechtieren in der Wueste gemacht habe, konnte ich in der Nacht leider kaum schlafen. Dafuer habe ich den Mond gegen Viertel vor 5 untergehen sehen. Als riesige orangene Scheibe. Wunderschoen. Und wenn die ersten Sonnenstrahlen die gegenueberliegenden Berge beruehren bleibt einem fast die Luft weg. Ich liebe die Wueste einfach. Es ist unglaublich schoen und friedlich. Weit und ruhig. Einfach traumhaft. Aber leider geht jeder Traum mal zuende. Als ich gerade richtig eingeschlafen war, hiess es aufstehen. Nach einem Beduinenfruehstueck ging es dann im Pick Up wieder zurueck zur Strasse wo unser Minibus auf uns gewartet hat. Wirklich schade, ich haette sofort ein Kamel besteigen koennen um noch mal 10 Tage durch die Wueste zu reiten.
Unterwegs haben wir dann noch unseren tollen Guide aufgegabelt, der inzwischen unsere im Bus verbliebenen Essensvorraete verputzt hatte, es aber hartnaeckig leugnete. Bloedmann! Nichts desto trotz mussten wir ihn ja weiter mitnehmen, weil man sich im Land nicht ohne Guide rumtreiben darf. Das wird auch in Aegypten weiterhin so sein.
Weiter ging es Richtung Aqaba. Eine kleine und ziemlich haessliche Kuestenstadt am Golf von... tja, wer haete das gedacht .... AQABA ;-)
Hier haten wir beim baden am Starnd das ein oder andere Erlebnis der dritten Art was den Kontakt mit der einheimischen Bevoelkerung anging... Es waren natuerlich keine Frauen am Strand ausser uns. Und obwohl ich mir schon einen arabischen Bikini zum schwimmen angezogen hatte (T-Shirt und Shorts) war es trotzdem so interessant staendig um uns rum zu schwimmen und zu versuchen uns anzugrapschen, dass es einfach nur antrengend war. Ein guter deutscher Wutanfal hat allerdings dann etwas geholfen die Leute ein wenig auf Abstand zu halten. Gut das wir in der Gruppe waren, aleine waere es nur gruselig gewesen. Wir haben dann ein bischen geschnorchelt. Unglaublich was fuer schoene bunte Fische so nah an der Kueste schwimmen. Einfach so zwischen unseren Beinen durch. Ich freue mich schon auf das schnorcheln in Aegypten.
Abends gab es dann noch ein Gruppenessen und dann war der grosse Abschied gekommen. Dumpfbacke und einige andere blieben in Aqaba. Zu 9. sind wir dann mit der Nachtfaehre rueber nach Aegypten gefahren. Das ausreisen und aufs Schiff kommen war wieder mal so eine Sache fuer sich. Vor alem vollbeladen mit Gepaeck, aber wir haben es letztlich alle geschafft und sind irgendwann sehr muede in unsere Kabinen verschwunden. Ja, ihr lest richtig, wir hatten Kabinen. Und die waren nicht mal ganz unten unter dem Motor und von 20 Personen belegt. Es waren 2-er Kabinen mit Schlafpritschen. Nichts besonderes, aber ok. Und glaubt mir, ich habe gschlafen wie ein Baby. Die Abfahrt und Ankunft dier Faehren richtet sich immer nach derLaune des Kapitaens und nachdem was er sonst noch so vorhat. Wirt wussten nur das die Ueberfahrt nur 3-4 Std. dauert, aber nicht wann er losfaehrt. Daher hat sich die Kabine sogar gelohnt. Gut, es war ein kleiner Schock als jemand ganz frueh am naechsten Morgen an meine Tuer gerumpelt hat und das Boot schon im Hafen lag. Also nichts wie raus aus dem Bett, Koffer geschnappt und los. Aber improvisieren kann ich ja zum Glueck. Ausserdem erwartete uns ja ein bisschen Dolce Vita in Dahab! Das entschaedigt fuer allen Stress der letzten Wochen.
Melde mich dann vom Strand wieder.
Sonnige Gruesse
Lexi
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